Quelle: http://animal-health-online.de
Wenn jemand in seiner Nachbarschaft unangenehme Gerüche und Gestank wahrnimmt oder jammernde Tiere hört, bitte das zuständige Veterinäramt verständigen. Diese ältere Dame war sich sicherlich nicht mehr bewußt was sie ihren Tieren zumutet. Auch mal die Leute ansprechen und Hilfe anbieten.
Verwahrlost, blind, eingesperrt: Hundert Hunde und Katzen aus Qualzucht befreit (04.08.2007)
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Stuttgart / Koblenz (aho) - Das Ordnungsamt und der Kreisveterinärhaben am Donnerstag rund hundert Hunde und Katzen aus einer Qualzuchtin Koblenz beschlagnahmt. Die Tiere sollen von einer etwa 70 Jahrealten Koblenzerin auf engstem Raum und teilweise in kleinen Boxen imKeller gehalten worden sein, so der SWR in einer Meldung.
Viele Tiere seien verwahrlost und einige Katzen blind, hieß es. Die
Rassekatzen waren im Keller des villenähnlichen Hauses untergebrachtund dort zu mehreren in kleinen Boxen eingesperrt. Die Hunde liefenfrei in dem Haus herum. Die Frau züchtete so genannte Papillon -Zwergspaniel.
Das Koblenzer Tierheim hat alle Tiere bei sich aufgenommen. Damitverdoppelte sich die Zahl der dort lebenden Hunde und Katzen. Ausrechtlichen Gründen können die beschlagnahmten Tiere noch nicht anneue Besitzer vermittelt werden. Deshalb hoffen die Tierschützer aufGeldspenden und auf die Mithilfe anderer Tierschutzvereine, so derSWR.
Quelle: http://animal-health-online.de
Hier haben Leute eingegriffen und es konnte den Tieren geholfen werden.
Dreck, Gestank, Exkremente: 67 Hunde aus katastrophaler Haltung befreit (26.07.2007)
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Flensburg / Taarstedt (aho) - Tierschützer haben 67 Hunde aus einem Haus und von einem Grundstück in Taarstedt bei Schleswig geborgen. DieTiere waren zum Teil in engen verkoteten Flugboxen und verdreckten Bretterverschlägen eingepfercht. Mieterin und Hundezüchterin BettinaR. (47) lebte seit zweieinhalb Jahren in dem Haus, in dem sie auch eine Katze, drei Papageien und drei Aquarien mit Fischen beherbergte.
Das Haus ist eine Katastrophe", zitiert das Flensburger Tageblatt die Vermieterin Susanne H. Sie spricht gegenüber der Zeitung von
verschimmelten Wänden, die durch einen nicht reparierten
Wasserschaden entstanden sind, vermüllten Räumen, einer Küche, die aussieht wie eine unaufgeräumte Garage und Hundezwingern im
Wohnzimmer, das zusätzlich als Vogelkäfig dient. Außerdem sorgt Urin an den Wänden für einen beißenden Geruch im ganzen Haus. Seit Anfang des Jahres geht H. gerichtlich gegen ihre Mieterin vor, außerdem häuften sich Beschwerden über die Hundezüchterin beim Ordnungsamt und Kreisveterinär Volker Jaritz. Laut Zeitungsbericht kritisierten viele Hundekäufer, dass sie für ihre erworbenen Welpen keine Papiere von R. bekamen. Die Staatsanwaltschaft ordnete schließlich die Hausdurchsuchung an. Die Tiere, die R. in ihrem Haus hielt, wurden beschlagnahmt.
Die Tierschützer vor Ort beklagen insbesondere den katastrophalen
Gesundheitszustand der Tiere: Ein Teil der Tiere ist verwahrlost, sie
haben Würmer, Milben und Pilzinfektionen, ihre Augen sind
zugeschwollen.
Bettina R. glaubt dagegen an eine Intrige ihrer Vermieterin. "Der
Termin der Razzia war genau geplant. Ich bin gerade dabei, umzuziehen, deshalb sieht es bei mir so aus. Die Tiere sind bis auf zwei, drei in einem einwandfreien Zustand."
Der Deutsche Tierschutzbund verweist in diesem Zusammenhand auf das Phänomen des "Animal hoarding". Unter einem "Animal hoarder" versteht man einen Menschen, der Tiere in einer großen Anzahl pathologisch sammelt, diese aber nicht angemessen versorgt (Futter, Wasser, Hygiene, Pflege, tierärztlich Versorgung). Die Unterkunft vieler Animal Hoarder ist unhygienisch, oft verdreckt mit Exkrementen der Tiere, anderen Müll und zum Teil liegen sogar tote und verwesendeTierkadaver herum.
Zoo Basel: Löwen-Babys wegen Platzmangel eingeschläfert (22.07.2007)
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Basel (aho) - Am Donnerstag präsentierte der Basler zwei junge Löwen, die am 11. Juni auf die Welt kamen. Das Männchen und das Weibchen hatten aber zwei Geschwister, die vom Zootierarzt mittels einer Injektion eingeschläfert wurden. Grund war laut Zoo-Kurator Jakob Huber der Platzmangel, da die Löwenanlage nur für drei bis fünf Tiere konzipiert ist. Mit Nachwuchs aus dem Jahr 2005 ist man genauso verfahren.
Wie der Zoo weiter erläutert, werden in der Natur immer mehr Jungtiere geboren, als Tiere im Erwachsenenalter zur Erhaltung einer Population benötigt werden. So werden Verluste durch Beutegreifer, Krankheiten, Umweltstress (z.B. Dürreperioden) und innerartliche Aggression bei den Heranwachsenden ausgeglichen. Demgegenüber sind die Verhältnisse bei der Haltung in Menschenobhut sozusagen unnatürlich optimal. Es
fällt deshalb in die Verantwortung des Tierhalters, in bestimmten
Situationen eine Entscheidung zu treffen und nur einen Teil der
Jungtiere aufzuziehen. Deshalb werden in Zoos Jungtiere in gewissen Situationen getötet, wenn sie nicht an geeignete Plätze abgegeben werden können. Das kann in denjenigen Lebensphasen der Jungtiere geschehen, in denen auch im Freileben die Verlustraten hoch sind. Im Falle der Löwen ist das die Zeit nach der Geburt, die Zeit des Entwöhnens und die gefahrvolle Übergangszeit, wenn Jungtiere beim Eintritt in die Geschlechtsreife im Alter von zwei bis drei Jahren das Rudel verlassen müssen.
Das Problem "überzähliger" Jungtiere kann nicht ausschließlich durch Empfängnisverhütung gelöst werden. In Zoos gehaltene Wildtiere dürfen im Sinne einer artgemässen Tierhaltung in ihrer Anpassungsfähigkeit nicht überfordert, sie sollen aber in ihrer Leistungsfähigkeit auch nicht unterfordert werden. Das vollständige Geschehen um die Fortpflanzung - Werbeverhalten, Paarung, Geburt und Aufzucht der Jungen - gehört zu ihrem Leben und auch zur Biologie, die der Zoo Basel zeigen will, so der Zoo in einer Presseinformation.